Länge: 15,5km
Höhenunterschied: 966hm
Schwierigkeit: mittel
Untergrund: Forststraßen, Pfade
Ausgangspunkt: Parkplatz Haslersgatter
Gehzeit: ca. 7 Stunden

Von Haslersgatter auf den Größtenberg

13. Juli 2015

Heute wird der Größtenberg von Süden aus geentert. Dazu fahren wir zum Startpunkt, dem Parkplatz Haslersgatter (1.154m), gleich nach Windischgarsten steil hinauf, das letzte Stück über eine rumpelige Schotterstraße mit ansehnlicher Steigung.

Der Parkplatz ist Ausgangspunkt für Touren in mehrere Richtungen und dafür ausreichend groß.

Zuerst müssen wir gleich wieder ein ganzes Stück bergab: über die Rumpelmayrreith die Forststraße etwas mehr als 3km und ca. 200hm hinunter zum Steyrsteg. Der Biwakplatz dort ist heute voll besetzt, aber wir wollen ja sowieso nicht übernachten.

Vom Steyrsteg bis zur Weingartalm (1.154m) marschieren wir ganz genau alles, was vorher bergab ging, wieder hinauf und hier haben wir den ersten Ausblick auf die umliegenden Berge.

Pause, kleine Jause und Aufstieg über die verbleibenden fast 600hm bis zum Größtenberg-Gipfel. Der schaut übrigens von hier unten nicht sehr einladenend aus: die oberstens 80 Meter sind komplett mit Latschen bewachsen und das wirkt ziemlich dunkel aus so aus dem Ferne.

Der erste Abschnitt führt durch einen schattigen Wald, dann kommt ein Abschnitt, in dem der Sturm Kyrill vor ein paar Jahren ordentlich gewütet und die Bäume wie Streichhölzer umgeknickt hat. Inzwischen ist aber schon viel nachgewachsen und es schaut so aus wie ein Wald. Der dritte Abschnitt führt über felsigen Boden, mit Latschen und bunt mit Blumen bewachsen. Man fühlt sich hier wie irgendwo hoch oben auf einer einsamen Alm in den Alpen …

Vom Sattel zwischen dem Kleinen und dem Großen Größtenberg (1.640m) schaut der Große aus wie eine grüne Pyramide: nichts als Latschen zu sehen.

Das letzte Stück hinauf geht schnell vorbei; oben angekommen muss man noch ein Stück über den Kamm gehen, bis man zum Gipfelkreuz kommt.

Der Aufstieg hat sich wegen des kühlen Windes und der freundlichen Wolken, die oft Schatten spendeten gar nicht so lange angefühlt.  Und der AV Windischgarsten hat den Pfad wirklich super hergerichtet (da sind so viele Markeriungen, man findet sicher auch in der Nacht bei Nebel auf den Gipfel).

Und dann die Ausblicke unterwegs und erst recht hier oben am Gipfel … einfach anschauen …

Zurück gehen wir über den selben Weg.

Erst auf dem Teilstück zwischen Steyrsteg und Parkplatz wird es richtig warm; aber uns (Ronja und mir) egal, der Rumpelmayrbach plätschert die ganze Strecke neben uns her.

PS: auf der Rumpelmayrreith-Alm hatte die Ronja ihre erste Kuh-Begegnung; sie war sehr entspannt (die Kühe auch)  – s’Herrl und ich sind ganz stolz auf sie!



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