Ausblicke von der Forststraße
Länge: 11,7km
Höhenunterschied: 783hm
Schwierigkeit: mittel
Untergrund: Forstraße, Steig, Weglos
Ausgangspunkt: Bodinggraben bei Molln
Gehzeit: ca. 6 Stunden
Hinweis: Steiler Ab/Aufstieg auf der Trämpl-Westseite. Trittsicherheit erforderlich

Über die Schaumbergalm auf den Trämpl

10. April 2017

Sonn-Tag! So gehört sich das: Wenn der Tag mit ein paar dünnen Nebeln über den Wiesen beginnt, wenn dann die Sonne durch die Bäume blinzelt und wenn oben ein strahlender Ausblick rundherum wartet.

Vom Bodinggraben führt der Pfad recht steil durch den Wald bergauf, quert in der Mitte die Forststraße zur Schaumbergalm und endet weiter oben an genau dieser Forststraße. Ab hier wird es flacher, gemütlicher und mit jedem Höhenmeter kommen neue Ausblicke dazu: Sengsengebirge, Gesäuse, Totes Gebirge, Hintergebirge. Ab ca. 1500m breiten sich auf den umliegenden Bergen noch die Schneefelder aus, aber ich finde auf unserem Weg (weil der ja nicht so weit hinauf führt) auch schon weiter unten ein paar davon zum Abkühlen (Denn Abkühlung ist heute gelegentlich nötig).

Nach 1,5 Stunden ist die Schaumbergalm erreicht. Ab jetzt nehmen wir einen für uns neuen Weg auf den Trämpl: zuerst noch ein Stück über die Forststraße hinauf – bis ans Ende. Dort beginnt die Alm und wir nützen für den letzten Teil des Aufstieges über den Almboden zum Trämpl die Trittstufen der Kühe. Apropos Kühe: das ist ein Weg, den können wir nur gehen, solang die noch nicht auf der Alm sind.

Oben treffen wir auf den Pfad zum Trämpl (1424m) und am Gipfel gibt es die Jause (endlich).

Der Rückweg: zuerst den wirklich sehr steilen Pfad auf der Westseite hinunter Richtung Ebenforstalm/Schaumbergalm. Dann quer über den Berghang zurück zur Schaumbergalm und von dort an den Rest ganz gemütlich über die Forststraße bis ins Tal. Das geht heute gut, denn es sind nur sehr wenige Mountainbiker unterwegs, mit denen wir uns diesen Weg teilen müssen.

Ein passender Abschluß für den tollen Tag ist dann in der Krummen Steyrling (also für die Ronja und mich – s’Herrl bleibt draußen). Und dann ein gepflegtes Schläfchen, während s’Herrl uns nach Haus chauffiert …



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