Länge: 13km
Höhenunterschied: 543hm
Schwierigkeit: leicht
Untergrund: Forststraße, Steig, Almweg
Ausgangspunkt: Brunnbach beim Schranken
Gehzeit: ca. 5 Stunden

Über die Ortbaueralm zur Anlaufalm

16. März 2015

Vielleicht ist das der letzte „Beinahe-Noch-Wintertag“ im Hintergebirge. Es sieht jedenfalls danach aus, also ob jetzt der Frühling lange genung gewartet hat und jetzt richtig Gas gibt. Sonnenschein gibt es den ganzen Tag und man kann beinahe zusehen, wie der Schnee wegschmilzt.

Unten in Brunnbach, beim Schranken, ist kaum mehr Schnee und auch hinauf zu der Ortbaueralm sieht man nicht viel davon. Wir wandern über den Radweg hinauf, weil heute ist nicht mit Radfaher-Verkehr zu rechnen. Erst bei der Ortbaueralm liegt Schnee und dort sehen wir auch Luchsspuren (aber leider keinen Luchs)

Von der Ortbaueralm weiter Richtung Hochkogel: den Weg zum Gipfel erstsparen wir uns heute – bei dem tiefen und nassen Schnee wäre das ziemlich anstrengend und rutschig.

Besser ist das der Weg um den Hochkogel herum und zur Anlaufalm. Dort ist noch Schneeschuh-Schneelage und viel Sonne. Bei der Almhütte gibt es zusätzlich Schutz vor dem manchmal ordentlich starken Wind und hier ist auch die Zeit für eine ausgedehnte Pause mit Sonnenbad!

Den ersten Teil des Weges hinunter nach Brunnbach gehen durch den Wald. Weil da stellenweise tiefer Schnee und stellenweise gar keiner mehr liegt gehen wir die ganze Strecke neben der Spur (…. was? „neben der Spur“ heisst ganz was anderes? … ihr Menschen mit euren Redewendungen! …). Da bin stecke ich manchmal bis zur Schulter im Schnee und auch s’Herrl sinkt mit den Schneeschuhen ordentlich ein. Also rüber zur Forststraße dort den Rest zurück bis zur Kutsche.

Und ich bin jetzt müde – Chauffeur, bringen Sie mich bitte nach Hause!



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