Länge: 14km
Höhenunterschied: 743hm
Schwierigkeit: leicht
Untergrund: Forststraßen, Waldwege, Wiesenwege
Ausgangspunkt: Großraming
Gehzeit: ca. 6 Stunden

Hiaslberg und Sandluckengraben

17. August 2014

Direkt in Großraming (bei der Brücke) beginnt unsere Tour. Zum Aufwärmen über eine Wiese bis dann im Wald der Aufstieg zum Hiaslberg (Hieselberg) beginnt.

Es ist ein schmaler Pfad, der meistens durch den Wald, zwischendurch auch über Almwiesen hinaufführt. Heute war es es bis zur Hälfte des Aufstieges aber so richtig rutschig. Ich hab schon geglaubt, ich muss alleine auf den Gipfel, aber s’Herrl ist dann ein Stück neben dem Weg gegangen, dort war es griffiger.

Ganz oben ist der Weg dann flach bis zum Gipfel (849m). Der Gipfel ist ein eigener Felsbrocken, über den man mit einer Seilsicherung (für Menschen) hinaufkommt. Einen tollen Ausblick gibt es dann ins Ennstal hinunter nach Großraming und auf der anderen Seite übers Hintergebirge bis zum Sengsengebirge.

Der Abstieg hinunter zum Sandluckengraben war dann viel trockener als der Aufstieg. Teilweise über Waldwege, teilweise über Forststraßen kommt man fast bis zur Straße nach Brunnbach. (Ein bisserl haben wir uns wieder unsere eigenen Wege gesucht). Nach Brunnbach wollten wir nicht, dafür haben wir es mit dem Schwung vom Abstieg auf der anderen Seite des Tales ein Stückerl über einen Güterweg hinauf zum Weg zum Sandluckengraben geschafft.

Übrigens: der Abstieg vom Hiaslberg und der Weg zum Sandluckengraben sind etwas für die Fans von spärlicher Wegmarkierung. Es ist super, dass man nicht andauernd mit diesen Farbklecksen belästigt wird, als ob man den Weg nicht sowieso finden würde. Nun ja, etwas mehr wäre nicht schlecht, es würde Zeit sparen, die man so fürs heitere Wegeraten braucht. Aber einen tollen Ausblick hat man!

Nach dem Ende des Güterweges beginnt der Steig in den Sandluckengraben: durch den Wald über eine kleine Holzbrücke und endlich mit einem Bach! Hier ist es schön, da könnte ich bleiben.

Der letzte Abschnitt durch den Spriedlgraben, den Rodelsbach entlang, führt dann über eine Straße: Das ist aber nicht so schlimm, weil es gibt kaum Verkehr, viel Schatten und sogar einen Wasserfall.

Die ganze Runde war ein Beweis dafür, dass man oft gar nicht so weit fahren muss, um eine schöne Wanderung zu machen!



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