Länge: 12,4km
Höhenunterschied: 663hm
Schwierigkeit: mittel
Untergrund: Forstraße, Steig, Weglos
Ausgangspunkt: Niglalm bei Kleinreifling
Gehzeit: 5-6 Stunden

Herbst am Hochzöbel – Perfekt!

17. Oktober 2016

Von der Niglalm auf den Hochzöbel ist jedes Mal eine wunderschöne Tour: von flachen Stücken zum Erholen bis zu steilen Abschnitten quer den Berg hinauf ist alles dabei, Ausblicke gibt es in alle Richtungen und den größten Teil der Strecke haben wir ganz für uns alleine – hier geht fast niemand.

Wenn ich mich richtige erinnere, so ist die das erste Mal, dass wir im Herbst auf den Hochzöbel geben (Wenigstens eine kleine Premiere).

Bei der Niglalm sind die Kühe schon weg und es bietet sich ein kitschiges Bild mit Nebelfeldern, Wolken und dazwischen Fenster mit blauem Himmel, durch den die Sonne durchblinzelt. Dabei ist es noch recht schattig (schattig=kühl für Menschen, perfekt für Hunde), aber das ist ja optimal für den Aufstieg; da wird uns sowieso warm. Bis zum Fuß des Leersackenriedels bleiben wir auf der Forststraße und auf dem Weg dorthin verzieht sich die Sonne wieder und macht dunklen Wolken Platz. Dann der Aufstieg zum Leerensackriedel über die Nordseite: der ist heute fürs Herrl ein bisserl anstrengender als gewohnt: der Boden ist naß und bei diesem Gefälle hier kommt Mensch da schon gelegentlich ins Rutschen – Hund ja nicht.

Oben angekommen finden wir den Weg zum Hochzöbel beinahe ganz zugewachsen vor – und noch bunter als auf dem Rest der Strecke. Richtig Kitschig! Ausblick haben wir im Moment wenig, denn die Bergspitzen rundherum sind jetzt vor lauter Wolken kaum zu sehen und ein bisserl nieselt es beim weiteren Aufstieg. Aber kurz vor dem Gipfel (1373m) sind die Wolken weg und ist die Sonne ist endgültig da um zu bleiben! Jetzt strahlt alles und wir sehen weit übers Hintergebirge hinaus.

Auf dem Rückweg machen wir einen kurzen Abstecher zum Leerensackriedel (1216m, wegen der Panoramafotos) und dann  kämpft sich s’Herr über den Steilhang die Nordseite wieder hinunter; ich warte inzwischen unten und mache Pause – Sorgen muss ich mir keine machen, weil die Ronja bleibt die ganze Zeit beim Herrl und passt auf, dass er nicht übermütig wird 🙂



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