Länge: 7,5km
Höhenunterschied: 860hm
Schwierigkeit: mittel
Untergrund: Steig
Ausgangspunkt: Molln, Sonnseite
Gehzeit: 5-6 Stunden
Hinweis: Aufstieg/Abstieg bei Nässe teilweise sehr rutschig

Gaisberg & Dürres Eck

28. September 2014

Ein geiler Tag (wurde ich sagen, wäre ich Mensch – die reden ja immer so)! Beim Abmarsch auf der Sonnseite – das ist ein Ortsteil von Molln –  lag noch Nebel in den Tälern und vor allem über dem Flachland Richtung Donau. Bei uns aber war der Nebelspuk gleich vorbei und es gab einen Tag mit Sonne nur und pur, ohne heiß, dafür mit angenehm warm.

Von Sonnseite (419m)  führt der Sepp Mittenhuber-Steig bis zur Mollner Hütte. Immer durch den Wald, aber weils Herbst ist, kommt das Sonnenlicht trotzdem durch das lichter werdende Laub bis zum Boden. Aber nicht genug Licht und Wärme, denn bis zur Mollner Hütte ist der Steig sehr feucht und rutschig, tiefer Boden, nasse Felsen, glitschige Wurzeln (s’Herrl freut sich beim Raufgehen schon auf den Abstieg).

Auf halber Höhe gibt es einen Ausblick, der viel verspricht: dabei sind wir da erst auf ca 800m Höhe.

Hinauf sind wir an der Hütte vorbei und bis zum Grat, der zwischen dem Gaisberg und dem Dürrem Eck liegt – zuerst nach rechts zum Gaisberg (1267m) und es fand die erste Siesta statt: Jause und Sonnenbaden.

Irgendwann, viel später, wanderten wir über den Grat zurück und auf der anderen Seite weiter bis zum Dürren Eck (1222m). Nächste Siesta.

Hinunter zur Mollner Hütte (dort habens dem Herrl ein paar Scheiben vom Brioche-Striezel geschenkt – wahrscheinlich weil er so arm geschaut hat, weil es keinen Apfelstrudel gab). Und hier war dann auch gleich die 3. Siesta.

Bei so viel Siestas hats Herrl glaub ich einen Sonnenbrand bekommen :-) Und deshalb hat es auch statt höchstens 5 Stunden fast 7 Stunden gedauert.  Aber SUPER wars und auch mein Abschlußbad in der Krummen Steyrling war PERFEKT!



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