Fast ganz hinauf aufs Reiflingeck

23. November 2014

Das Reiflingeck (genau wie der Ochsenkogel auch) liegt zwischen Hochzöbel und Almkogel. Von der Almkogelseite aus kommt man nicht hin, weil ist muss man klettern; und über den Hochzöbel ist es für die kurzen Tage eine zu lange Strecke.

Also: schauen wir einmal, ob es nicht auf direktem Weg geht!

Von der Viehtaleralm (840m) aus gehen wir über die Forststraße Richtung Bodenwies. Die Abzweigung dorthin nehmen wir aber nicht sondern bleiben auf der Forststraße. Unterhalb vom Hochzöbel kommen wir immer weiter hinauf, bis der Weg auf ca. 1.180m endet.

Ab jetzt ab durchs Dickicht! Das ist ordentlich dick, das icht, was mir persönlich  nix ausmacht (unten durch, eh klar) dem Herrl aber schon (Weil das Dickicht ihm hin und wieder eine Ast direkt vors oder ins Gesicht hält). Und wenn er glaubt, dass ich sein “Flachwüchsiger” nicht gehört habe, als ich wieder einmal problemlos durchgekommen bin, dann hat er sich getäuscht.

Bis knapp unter den Gipfel vom Reiflingeck kommen wir (bis auf 1.388m). Dann ist aber Schluß, weil die letzten Meter wären auf dieser Route ziemlich steil geworden. Da sitzen wir lieber in der Sonne und schauen nur so in die Berge. Cool!

Der Rest ist wie der Hinweg, denn wir nehmen die selbe Route zurück wie hinauf. Nach 7½ Stunden, 15,4 Kilometern und 849 Höhenmetern stehen wir wieder beim Auto (und ich lasse mich ganz gemütlich nach Hause fahren)

Insgesamt war das eine Tour, die eher nur für wenige zur Nachahmung empfohlen ist; besser ist es, das Reiflingeck über einen markierten Weg zu erwandern.

Aber ein Abenteuer war es und das auch noch bei tollem Herbstwetter (Wenn die Tage länger werden, nehmen wir dann die Route über den Hochzöbel. Denn durch das Dickicht kommt man im Frühling sowieso nicht mehr)!

 



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