Länge: 11km
Höhenunterschied: 435hm
Schwierigkeit: leicht
Untergrund: Forstweg, Pfad, unmarkiert
Ausgangspunkt: Parkplatz Jagahäusl, Bodinggraben
Gehzeit: ca. 3,5 Stunden

Der Hütberg? Wo, bitte, ist denn der?

20. Juli 2015

Also: wenn man vom Jagahäusl im Bodinggraben in Richtung Sengsengebirge schaut, dann steht halblinks ein grüner, recht steiler Kegel – das ist der Hütberg und der ist 1.060m hoch.

Zuerst geht man ca. 1km nach Süden in Richtung Steyrsteg und dann rechts hinunter: da zweigt ein verwachsener Forstweg ab, dem man nicht ansieht, dass er irgendwo hinführt.

Aber er tut das: rund um den Hütberg dreht sich der Forstweg fast bis zum Gipfel hinauf.  Das Besondere: hier arbeitet die Natur seit ein paar Jahren am Rückbau und der alte Forstweg ist beinahe schon wieder ein normaler Weg: verwachsen, der Schotter verschwunden, Felsen und Baumstämme liegen kreuz und quer (Hinweis für alle wegbehaarten, kurzbehosten Zweibeiner: gelegentliche Brennnessel-Attacken wahrscheinlich)

Kein Weg, den Wanderer oft benützen, denn ersten gibt es keine Markierung, zweitens keine Hütte auf dem Weg und drittens muss man, oben angekommen, den selben Weg wieder zurück.

Mit jeder Biegung ergeben sich neue Perspektiven und neue Einblicke: Hoher Nock, Größtenberg, Trämpl, Rotgsol, Brandleck… alle stehen rundherum und man hat immer wieder tolle Ausblicke!

Am Gipfel ist der Ausblick etwas durch die Bäume gefiltert, dafür ist das hier ein großer schattiger, grasbewachsener Platz, auf dem es sich perfekt Pause mit Jause machen lässt.

Für den Nachmittag sind Gewitter angesagt; bis dahin ist aber noch viel Zeit, deshalb sehen wir uns auf dem Rückweg alle möglichen Seitenwege und Abzweigungen an. Das zahlt sich aus: überall arbeitet die Natur daran, die Menschenspuren zu verwischen und man sieht Bekanntes aus neuen Blickwinkeln.

Und: wir haben einen neuen Badeplatz gefunden (also ich; die Ronja und s’Herrl wären ja vorbei gelaufen) und auf einem dieser Seitenwege die Idee für eine nächste Tour.

PS: unsere ganze Runde war wegen der ganzen Ausflüge beinahe doppelt so lang wie der Weg auf den Hütberg alleine)



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