Länge: 15km
Höhenunterschied: 800hm
Schwierigkeit: mittel
Untergrund: Waldwege, Forststraßen, teilweise weglos
Ausgangspunkt: Parkplatz Weissenbach
Gehzeit: ca. 7 Stunden
Hinweis: teilweise nicht markiert

Buchensteig – Wilder Graben – Weissenbach

2. August 2014

Man muß nicht gleich über 1.000 Meter hinauf um eine supere Wanderung zu machen. Heute gingen einen Beweis dafür ab. Das Auto hat s’Herrl am Weissenbach-Parkplatz in Reichraming abgestellt, damit wir gleich richtig ankommen, wenn wir die Runde beenden.

Ein Stückerl auf der Straße bis zum Anzenbach-Parkplatz und dort gleich rauf auf den Buchensteig. Seit es den gibt, muß man sich als Hund/Mensch den Weg nicht mehr mit den Radfahrern teilen. Die fahren unten auf der Forststraße und wir gehen hoch oben über der Straße und dem Großen Bach. Das ist seeeehr hundefreundlich!

Nach 20 Minuten quert der Steig den Radweg und man muß über eine Hängebrücke auf die andere Seite (huhh – wackelig) vom Bach. Auf dem Buchensteig gibt es einige Info-Punkte – dort sind für Menschen interessante Dinge zu sehen und deshalb sollte man sich gleich am Anfang einen Info-Folder mitnehmen, weil da steht alles dazu drinnen.

Der Buchensteig führt bergauf/bergab durch den Wald (bergab sollte man als Mensch ein bisserl bremsen, wenn es feucht ist) bis man wieder auf einen Radweg kommt. Hier mussten wir uns zum ersten Mal entscheiden: links weiter auf dem Buchensteig bis zur Großen Klause oder rechts weiter auf dem Radweg Richtung Ebenforstalm.

Weil es nur ein ganz kleines Stückerl auf dem Radweg dahin geht, blieben wir beim Plan: Richtung Ebenforstalm. Schon bald zweigt der Fußweg wieder ab. Ab hier gehts über einen alten Güterweg, der teilweise verfallen und zugewachsen ist – genau meins!

Wir treffen wieder auf den Radweg, aber diesmal wird nur gequert. Jetzt verlassen wir den Weg zur Ebenforstalm, ab hier ist unser weiterer Weg unmarkiert. Zuerst weiter aufwärts eine Forststaße entlang bis zum Fuß vom Dukateneck. Dort führt zwar überhaupt kein Weg hinauf, aber der Gipfel (941m) ist ganz leicht zu finden. Oben ist ein super Platzerl mit Wiese, Sonne, Schatten und Ausblick um eine Pause zu machen.

Von da an ging es nur noch bergab: zuerst über die Forststraße, dann in den Weissenbachgraben. Der Weg im Graben ist wieder ein alter Güterweg, verfallen, teilweise weggeschwemmt, überwuchert, mit ein paar eingebrochenen Brücken. Und immer ein Bach dabei 🙂 . Und ab Ende kamen wir direkt bei unserem Auto an.

Hat viel Spaß gemacht!



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