Rastplatz mit Infotafel am Buchensteig
Länge: 20,3km
Anstieg: 937hm
Schwierigkeit: mittel
Untergrund: Steige, Waldwege, Forststraßen
Ausgangspunkt: Parkplatz Anzenbach
Gehzeit: 7-8 Stunden
Hinweis: Gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich

Buchensteig und Begsteigersteig

11. August 2019

Ein Wald-Wandertag durch den Nationalpark Kalkalpen.

Weil wir schon so zeitig in der Früh unterwegs sind (deshalb ist es auch überall so leer) und die Sonne noch nicht über die Berge schaut, ist der Boden am Buchensteig noch etwas feucht und die Steine sind glitschig. Stecken heraus heisst es da beim Herrl, denn er will ja nicht im Wald herum rutschen. Zwischendurch gibt es auch für die Ronja und mich eine Herausforderung: die Hängebrücke über den Großen Bach schwingt so, man glaubt es ist gerade ein Erdbeben – das ist nichts für sensible Hunde!

Aber dann haben wir es überstanden und genießen den nördlichen Abschnitt des Buchensteiges. Hinauf und hinunter, insgesamt aber recht unaufgeregt, wandern wir bis zum Wilden Graben. Dort verlassen wir – vorübergehend – den Buchensteig und bleiben im Wilden Graben. Zuerst ein Stück auf der Forststraße / Mountainbikestrecke, die zur Ebenforstalm führt und dann entspannt auf der alten, verfallenen Forststraße quer durch den Wald hinauf, vorbei an verfallenen Brücken und überall ist Schatten.

Am Ende dieses Weges kommen wir wieder auf die Strecke zur Alm. Hier könnte man nun sehr gemütlich zum Begsteigersteig und weiter bis zur Ebenforstalm wandern; aber wir haben heute einen anderen Plan: hinauf in Richtung zum Dukateneck und dann weiter über alten Forststraßen und weglos durch den Wald. Und wir finden wirklich einen Weg, der uns dorthin bringt, wo wir hin wollen! Ein Stück noch auf der Straße zur Alm und dann schwenken wir ein in den Begsteigersteig.

Der ist ein „richtiger“ Steig: über Stock und Stein hinunter Richtung Großer Bach, manchmal ausgesetzt, manchmal wirklich sehr steil, manchmal beides zugleich. Eine Seilsicherung auf halber Strecke (kurz vor der Querung des Ebenforstalm Baches) ist dort wirklich sehr hilfreich! (und ja, auch die Himbeeren, die wir unterwegs finden, sind natürlich auch hilfreich). Ein kurzer, gemütlicherer Abschnitt des Steiges läuft weiter unten über eine alte Forststraße, bevor es für das letzte Stück hinter wieder ein bisserl steiler wird. Wer hier geht braucht gute Schuhe und Trittsicherheit.

Unten am Großen Bach treffen wir auf den südlichen Abschnitt des Buchensteiges. Wieder bergauf und bis zum Wilden Graben. Dazwischen nehmen wir uns aber – jetzt ist es schon wärmer geworden – Zeit für eine ausgiebige Abkühlung im Bach.

Das letzte Stück der Tour führt dann über die breite Radautobahn vom Wilden Graben bis zum Parkplatz. Nicht so aufregend wie alles davor, aber weniger anstrengend und immer wieder mit Abstechern zum Bach.



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