Länge: 10,1km
Höhenunterschied: 652hm
Schwierigkeit: mittel
Untergrund: Forst-Almwege, Steig, nur teiwleise markiert
Ausgangspunkt: Parkplatz Haslersgatter
Gehzeit: ca. 4 Stunden
Hinweis: nur für erfahrene TourengeherInnen. Trittsicherheit erforderlich

Aufs Brandleck

27. Juli 2015

9 Grad! So kühl ist es beim Aussteigen beim Haslersgatter.  So etwas haben wir schon lange nicht mehr erlebt, das wird wird sicher ein perfekter Wandertag, wenns nicht so heiß ist!

Zum Brandleck (1.725m) hinauf gibt es keinen richtigen Wanderweg sondern nur Wege und Steige, die hin und wieder markiert sind. Endlich wieder eine Tour auf wenig gegangenen Pfaden.

Vom Parkplatz (1.154m) marschieren wir aber noch über breite Forstwege, denn die führen zu den Almen. Nach ein paar Minuten ist schon der erste „Gipferl“ bezwungen: das Laubkögerl (1.245m) liegt auf dem Weg. Danach ein Stück bergab zum Bloßboden, auf dem uns 4 junge Stiere erwarten. Wir haben aber keine Zeit zum Plaudern und weiter gehts hinauf zur Mayralm.

Der Weg dorthin erinnert mit an den Weg zur Gschwendalm (ähnlich lang, ähnlich steil, ähnlicher Boden und am Ende eine Alm) und liegt durchgehend im Schatten.

Die Mayralm wird dann die erste Herausforderung (aus Hundesicht). Da wohnen nämlich viel mehr als 4 Stiere und die wandern auch noch flott auf der Alm herum. Wir weichen in (einigen) großen Bogen aus und kommen auf der anderen Seite der Alm mit Verspätung aber doch wieder auf den richtigen Weg. (für Menschen: einfach geradeaus über die Almwiese weiter gehen…)

Hmm … der richtige Weg also: die Abzweigung zum Brandleck ein paar Meter weiter verpassen wir. Fleich nach der Alm ist auf dem Weg links ein Stein mit einem roten Pfeil markiert und rechts liegt ein großer Steinhaufen in dem ein knorriger Stock steckt. Das wäre die Abzweigung rechts hinauf.

Geradeaus schaut es aber viel hübscher aus und dorthin gehen wir. Sogar ein Steinmanderl sehen wir ein wenig später; aber noch ein wenig später ist der Weg zu Ende. Egal für uns, wir arbeiten uns einfach in Serpentinen zwischen den umgefallen Bäumen den steilen Hang hinauf und stoßen dann – wieder mit Verspätung – auf den richtigen Pfad.

Bis zum Gipfel gibts keine Abweichungen mehr und oben ein tolles, beinahe 360°-Panaroma vom Mühlviertel im Norden bis zum Toten Gebirge im Süd-Westen.

Den Übergang zum Mayrwipfl gehen wir nicht: der führt direkt an ein paar senkrechten Felsen vorbei und das – sagts Herrl – ist nichts für Hunde. Dorthin gehen wir auf einem anderen Weg ein anderes Mal.

Zuürck bis zur Alm bleiben wir beim Rückweg auf dem Steig, weichen den Kühen aus und sind nach 7 Stunden wieder am Parkplatz. Geplant waren ca. 4 Stunden, aber mit dem Ausweichen und den Umwegen (und den Pausen) wurde es ein bisserl mehr ….



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