Länge: 16,9km
Höhenunterschied: 1.288hm
Schwierigkeit: leicht, Kondition erforderlich
Untergrund: Wege, Forststraße
Ausgangspunkt: Jagahäusl, Bodinggraben
Gehzeit: 8 ½ Stunden inkl. ausgedehnte Pausen

Auf dem größten Berg

11. Mai 2014

Na ja, auf dem dem größten Berg vom Reichraminger Hintergebirge zwar nur, aber immerhin.

Beim ORF -Wetter haben sie gestern gesagt: Regenschauer im Süden und im Bergland: also los ins Bergland, denn das Wetter wird super werden (mit allem, nur ohne Regen :-) )

Über Molln fahren wir in den Bodinggraben bis zum Jägahaus (641m) . Bei der Fahrt dorthin glaubt man, man ist ganz weit weg von jeder Zivilisation, nach ein paar Gehminuten von dort weg ist man es wirklich.

Also sind wir vom Bodinggraben Richtung Süden marschiert, entlang der Krummen Steyrling (der Weg führt manchmal weit oben über dem Bach, manchmal direkt daneben). Bei Steyrsteg (941m) kommt die Abzweigung zum Großen Größenberg. Zuerst eine Forststrasse bis zur Weingartalm (1154m), von dort geradewegs über einen Pfad bis zum Gipfel.

Ziemlich steil durch ein lichten Wald. Der war nicht immer so licht, da muss vor ein par Jahren ein ziemlicher Sturm durchgezogen sein. Einer von den Wegen, auf denen ich dauernd aufs Herrl warten muss – typisch Hinterrad-Angetriebener Zweibeiner.

Na, egal; jedenfalls sind wir hier im Nationalpark Kalkalpen und das bedeutet: hier wird kein Baum weggeräumt, alles bleibt liegen, wo es hinfällt. Das wiederum bedeutet, dass man oft einen anderen Weg suchen muß, weil der markierte versperrt ist.

Nach ein paar 100 Höhenmetern dann das: Schneefelder! (dazu später eine Geschichte) und eine flach mit Sträuchern bewachsene Landschaft (auf den Fotos sieht man es, aber s’Herrl hat natürlich keine Ahnung,  welche Pflanzen das sind).

Ab 100 Meter unter dem Gipfel bis ganz oben dann Latschen, Latschen, Latschen. Oben am Großen Größtenberg (1724m) hats dem Herr dann richtig gut gefallen: in der Sonne sitzen und Rundherum-Durch-die Gegend-Schauen. Mit Blick übers Hintergebirge, zum Sengsengebirge, zum Toten Gebirge und die Haller Mauern gibt es da aber auch viel zu sehen.

Auf dem Rückweg ists Herrl dann fast bis Hüfte in einem Schneeloch verschwunden (ich möchte jetzt nicht wiederholen, was er dabei gesagt hat – Menschen!)

Und wie wars Wetter? die ersten 20 Minuten ein bisserl Nieselregen, dann bewölkt. Kurs vor dem Gipfel waren dann die Wolken weg und es gab Sonnenschein oben und fast auf dem ganzen Rückweg.



Alle Wanderziele

in alphabetischer Reihenfolge